Sehschwächen dauerhaft eliminieren
Viele Menschen wünschen sich ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen. Seit einiger Zeit ist das nun durch die refraktive Chirurgie möglich und immer mehr Menschen lassen ihre Sehfehler so behandeln. Unter den Begriff refraktive Chirurgie fallen alle Operationen, die die Brechkraft des Auges langfristig verändern. Es gibt unterschiedlichste Verfahren, die ständig weiter entwickelt werden und sich stark unterscheiden. Auf diesen Seiten werden die wichtigsten und erfolgreichsten Operationsmethoden genau erklärt und die Vor- und Nachteile dargestellt. Wenn Sie sich mit anderen Interessierten austauschen wollen, können Sie das am besten in unserem Lasik-Forum tun.
Scharf sehen ohne Brille – Refraktive Chirurgie
Es ist immer noch schwer vorzustellen: Heutzutage ist es möglich an einem unser sensibelsten Organe, dem offenen Auge zu operieren. Wie kann man so ein empfindliches Organ dem Laser oder anderen medizinischen Werkzeugen aussetzten? Zum Glück ist die refraktive Chirurgie inzwischen so weit entwickelt, dass die Risiken sehr gering sind. In Deutschland haben sich 2004 schon 0,2 Prozent der Bevölkerung, für eine solche Operation entschieden. Und es kommen jährlich 25.000–124.000 Personen dazu.
Bevor Sie sich für ein Verfahren der refraktiven Chirurgie entscheiden, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie den nötigen Voraussetzungen entsprechen. Erst mal müssen Sie volljährig sein und Ihre Fehlsichtigkeit sollte seit mindestens zwei Jahren stabile Werte aufweisen. Dann gibt es einige Krankheiten, die für die Durchführung eine Operation ungünstig sind, wie zum Beispiel Rheuma. Auch bestimmte Medikamente, die die Wundheilung der Hornhaut beeinflussen können, dürfen vor einer Operation nicht eingenommen werden. Des Weiteren sollte die Operation, wenn die Betroffene schwanger ist, nach die Geburt oder bei Allergikern in die allergiefreie Zeit verlegt werden.
Refraktive Chirurgie – ein langer Weg der Forschung
Die refraktive Chirurgie wird schon seit den 1930er Jahren erforscht, als man mit Methoden zur Modellierung der Hornhaut experimentierte. Aber erst ab 1978 gab es erste Erfolge in der Sparte der Keratomie, in der bei kurzsichtigen Menschen die Oberfläche der Hornhaut eingeschnitten wurde, um durch eine Abflachung dieser den Krümmungsradius zu vergrößern. Dann wurde 1983 zum ersten Mal eine schonendere Methode mit dem Excimerlaser beschrieben und 1987 eine solche mit einer PRK-Operation an einem Menschen angewandt. Dann ging es in der Forschung immer schneller voran und es wurde aus dem PRK- das LASEK-Verfahren und später das LASIK-Verfahren entwickelt.
Es gibt also zahlreiche Methoden, durch refraktive Chirurgie das Tragen einer Brille überflüssig zu machen. Informieren Sie sich bei entsprechenden Experten ob und welche Lasik-Behandlung für Sie in Frage kommt.
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