Diffuse lamelläre Keratitis;
sterile Entzündung aus Granulozyten, die zumeist zwischen dem
1. bis 10. postoperativen Tag, aber auch weitaus später,
auftreten kann; kann mit starken Wundheilungsstörungen
einhergehen
oberste Epithelschicht
wird mittels einer stumpfen Klinge beiseite geschoben =
Epitheldeckelchen, Ablation
findet statt, Epitheldeckelchen wird zurückgeklappt
(Intraslasik) "Doppel-Laser-Strategie",
ein Femtosekundenlaser
trennt eine dünne Hornhautkuppe (Flap)
durch exakte Explosionen in der X,Y-Ebene, ein "normaler" Excimer-Laser wird dann
für die eigentliche Korrektur verwendet, der Flap wird zurückgeklappt
sind Laser, die hochintensive
Lichtimpulse aussenden, deren Dauer im Femtosekunden-Bereich liegt;
Vorteile sind hohe Spitzenintensitäten und geringe
Wärmeübertragung
Geisterbilder / Doppelbilder entstehen,
infolge einer Öffnung der Pupille
über eine zu kleine bzw. dezentrierte optische Zone
(Ablationszone) hinaus
Glare:
(Blendung, grelles Scheinen) d.h.
überdurchschnittliche und störende Lichtreflexe durch
alle reflektierenden Materialien, z.B. weißes Papier,
verchromte, spiegelnde Flächen
Glaukom:
Grüner Star;
vorüberhende oder permanente Erhöhung des
Augeninnendrucks, führt langfristig zu Atrophie des Sehnerven
und damit zur Erblindung
Halos:
je nach Pupillengröße
unterschiedlich grosse, diffuse, ringförmige
Lichterscheinungen (Lichthöfe), welche durch
Lichtbrechungsfehler entstehen Wie sieht das
aus?
Haze:
eine Hornhauttrübung; meist
durch eine lokale Entzündungsreaktion hervorgerufen
implantierbare Kontaktlinse -
zusätzliche Linse, die zur Korrektur des Sehfehlers zwischen Iris und körpereigene
Augenlinse in die Augen-Hinterkammer eingesetzt wird.
bei einer Topographie-Untersuchung wird
eine "Landkarte" der Hornhaut-Oberfläche farblich und bildlich
erstellt. So können die Krümmungsradien der
Hornhaut-Oberfläche sowie das Maß einer Hornhautverkrümmung
sowie Irregularitäten beurteilt werden
implantierbare Kontaktlinse -
zusätzliche Linse, die zur Korrektur des Sehfehlers zwischen Iris und körpereigene
Augenlinse in die Augen-Hinterkammer (Hinterkammerlinse)
eingesetzt wird.
ICR:
intracorneale Ringsegmente
(Intacs)-hauchdünne, bogenförmige Kunststoffsegmente,
die am Rand der Kornea
implantiert werden, wobei das Hornhautzentrum nicht berührt
wird
Laser-Assisted Subepithelial
Keratectomy; oberste Epithelschicht wird mittels Ethanol
abgelöst und beiseite geschoben, Laserablation
findet statt, Epitheldeckelchen wird wieder zurückgeklappt
durch weniger funktionierende Nerven im Flap ist die Lidschlagfrequenz
erniedrigt => der Tränenfilms ist unzureichend
=> Epithel wird
geschädigt
Optische Neuropathie:
durch den starken Anstiegs des
Augeninnendrucks während des Ansaugvorganges beim Mikrokeratomschnitt oder beim
Femtosekundenlaser-Schnitt
kommt es durch Barotrauma und/oder Mangeldurchblutung zum Absterben von
Fasern des Sehnervs
Optische Zone:
(OZ) dieser Begriff steht für
den geplanten Durchmesser der Laserablation,
in welchem die Lichtstrahlen so gebrochen werden, dass sie ein optisch
gutes Bild ergeben, abzugrenzen davon ist die optisch wirksame Zone
welche nach erfolgter Laserablation
und Heilung zur Verfügung steht - diese hat meist einen
kleineren Durchmesser
Alterssichtigkeit - durch
Alterungsprozesse wird die Augenlinse unflexibel, es kann nicht mehr
ausreichend akkomodiert und somit auf die Nähe eingestellt
werden
Photoablative Refraktive Keratektomie, Laserablation an der
Hornhautoberfläche
Refraktion:
Brechkraft / Strahlenablenkung,
Maßeinheit sind Dioptrien
Refraktion, objektive:
Brechkraftbestimmung mittels
automatischer Messung durch elektro-optische Systeme
Refraktion, subjektive:
Brechkraftbestimmung mittels einer
Messbrille, in welche in Abstimmung mit dem Patienten verschieden
brechende Brillengläser eingesetzt werden, bis der Patient
seinen bestkorrigierten Visus
erreicht hat
Radiale Keratotomie; durch radiale
Schnitte mit einem Diamantmesser in die äußere Kornea wird die Hornhautmitte in
ihrer Spannung entlastet und flacht sich ab, sogenannte
"Tortenschnitttechnik"
Tagsehen; der Visus
ist beim photopischen Sehen am größten, die
Farbwahrnehmung wird über Zapfen gewährleistet, bei
Leuchtdichten über 3-30 cd/m2 tritt photopisches Sehen
Nachtsehen / bei geringer Helligkeit;
keine Farbwahrnehmung, da nur lichtempfindliche Stäbchen
zuständig sind; der skotopische Bereich reicht von der
Wahrnehmungsschwelle bei 3 · 10-6 cd/m2 bis ca. 0.003 - 0.03
cd/m2 Leuchtdichte
Sphärisches Äquivalent:
die durchschnitliche sphärische
Power einer sphärozylindrischen Linse, d.h. [Wert der
Aberrationen 1. Ordung wie Myopie,
Hyperopie]
+ [Wert der Aberrationen 2. Ordnung (Astigmatismus
/ 2]; Beispiel: [- 2 D Myopie] + [-0.5 D Astigmatismus x X° /
2] = -2.25 D
Starburst:
(eng.: explodierende Sterne), d.h.
blendende Lichtstrahlen, z.B. um Autoscheinwerfer in der
Dämmerung / Nacht
Stria:
Pl. Striae:
Streifen; Linie; Furche; häufig in der Basalmembran des Flaps gelegen, selten im Restroma
lokalisiert
TA-LASIK:
Laserablation
erfolgt aufgrund der individuellen Daten der Hornhauttopographie
TLS:
Transient Lightsensitivity Syndrom; sehr
starke Lichtempfindlichkeit insbesondere nach Femto-LASIK
auftretend, hält im Mittel 100 Tage an
Trockene Augen:
(Keratokonjunktivitis sicca =
Sicca-Syndrom) die Benetzung der Bindehaut (Konjunktivitis sicca) und
der Kornea (Keratitis sicca)
mit Tränenflüssigkeit ist gestört; es
besteht in der Regel ein Brennen des Auge, einhergehend mit
Fremdkörpergefühl
Bezeichnung für
Sehschärfe, wird in logarithmischen Linien angegeben.
Wavefront:
Messung der Fehler 1.Ordnung (Myopie, Hyperopie),
2. Ordnung (Astigmatismus)
bis hin zur 7. Ordnung; dabei wird eine perfekte Wellenfront ins Auge
geschickt und mit der wiederaustretenten Wellenfront verglichen
Testpersonen der Stiftung Warentest besuchen fünf Berliner, zwei überregionale und zwei Augenlaser - Kliniken in Istanbul
LASIK - TÜV: Technik und Ärzte im Visier - der TÜV vergibt ein Qualitätssiegel für Augenlaserkliniken
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